Erzählen Sie uns von Ihren Erlebnissen auf dem Jakobsweg.

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Name:
albuterol (rlcbyjae@xxrnehfm.com)
Datum:Sa 04 Jul 2015 00:10:22 CEST
Betreff:LAvqeGObbvhOs
 

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63


Name:
amoxil (enkjebfc@xbbnimfl.com)
Datum:Fr 03 Jul 2015 23:52:52 CEST
Betreff:KEaMTqjWVKNNkbS
 

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62


Name:
Dagmar (dagmarkleber@yahoo.de)
Datum:Mo 27 Apr 2015 18:44:05 CEST
Betreff:Südroute
 

Meine erste richtige Pilgerreise

Letztes Jahr bin ich mit meinem Motorrad auf Pilgerreise gegangen, bzw. gefahren. Der Camino francis musste es sein!
Dieses Jahr wollte ich unbedingt auch laufen, wie ein richtiger Pilger. Deshalb nahm ich mir der pfälzische Jakobsweg, die Südroute vor.
Ich konnte eine Freundin überzeugen mitzugehen. Wir starteten in Speyer am 19.4.15!
Der erste Stempel war schon eine Herausforderung, denn es war Sonntag und gerade Messe im Dom. Der "freundliche" Herr davor, machte uns aufmerksam, dass es erst nach dem Gottesdienst den Stempel geben würde. Das dauerte uns zu lange, also versuchten wir es in der Touristeninfo, mit Erfolg.
Nun gings durchs Altpörtel und weiter.....?
Leider ist in Speyer die Ausschilderung des Jakobweges schlecht.
Zuerst in Lingenfeld und Germersheim kann man sich kaum verlaufen, überall die Muschel!
Wir fanden eine wunderschöne Übernachtungsmöglichkeit in der "kleinen Festung". Ein ganz neues Hotel, seit 2012 geöffnet und sehr nette Hotelwirte. Sie fuhren abends in die Apotheke, da mich gleich am ersten Abend "Montezumas Rache" heimsuchte. Ich bekam ein Wasserkocher und Tee aufs Zimmer gestellt!

20.4.15 Germersheim-Herxheim
Morgens gings mir einigermaßen gut, ich wollte unbedingt weiter laufen!
Der Weg am Rhein entlang war wunderschön und die Sonne brannte so stark, dass wir Sonnenbrand bekamen. Wer dachte schon, dass das Wetter fast die ganze Reise herrlich wurde. Sonne von morgens bis abends!
Vor Hördt schlugen wir einen falschen Weg ein, wir verpassten die Abzweigung hinter dem Schleußenhaus.
Irgendwann merkten wir, dass das die falsche Richtung sein müsste. Eine LKW Fahrerin stoppte und meinte der Weg nach Hördt sei nur noch 500 Meter lang.
Aus diesen 500 Meter wurden 3 km, denn mit Auto ist alles schneller erreichbar.
In Hördt an der Stempelstelle Bäckerei Kohler tankten wir wieder frische Kraft und trafen ein Pärchen aus dem Saarland, das sich auch auf dem Jakobsweg befanden.
Mit ihnen pilgerten wir bis Rülzheim. Die beiden übernachteten dort, wir mussten noch weiter bis Herxheim.
In der Traube fanden wir wieder eine schöne Übernachtungsmöglichkeit mit Frühstück am nächsten Morgen.

21.4.15 Herxheim-Ilbesheim
Nach dem guten Frühstück liefen wir über den Friedhof direkt wieder an den Jakobsweg, die Landschaft wurde hügeliger und man sah auch schon die Berge der Haardt.
Über Offenbach gings nach Landau direkt zum Pfarramt, das dann leider schon geschlossen hatte. Wir besuchten die Kirche und der schöne Klosterinnenhof und machten uns auf den Weg ans Rathaus. Dort gabs den begehrten Stempel in der Touristeninfo.
Die kleine Kalmit bei Ilbesheim war die erste größere Steigung! Ein wunderschöner Ausblick von dort Oben! Übernachtet wurde im Gästehaus Böbinger, einfache Zimmer mit Dusche und WC auf dem Gang und ein herrliches Frühstück am nächsten Morgen. Das Abendessen in der Gaststätte "zum Prinz" war auch sehr gut und empfehlenswert.

22.4.15 Ilbesheim-Birkenhördt
Nach Ilbesheim kam gleich der Leinsweiler Hof, Eschbach und dann Klingenmünster. Der Weg am Klinikum vorbei fanden wir nicht, so orientierten wir uns nach dem Radweg und liefen direkt ins Dorf hinein. Über Gleiszellen und Pleisweiler mit einigen Anstiegen, pilgerten wir nach Bad Bergzabern. Dort pausierten wir im Cafe Jordan an der Therme,
schauten uns vorher aber noch das Schloßhotel und den "Goldenen Engel" an. Leider beide Häuser geschlossen und keiner will sie haben!
Durch den Kurpark immer im Tal entlang kamen wir nach Birkenhördt. Leider fanden wir keine Möglichkeit zum Übernachten, da fast alle Ferienwohnungen und Gästezimmer nur noch im Internet und nicht mehr in Wirklichkeit exestierten. Zwei Vermieter von Ferienwohnungen wollten nicht für eine Nacht vermieten.
So blieb uns nichts anderes übrig, als mit dem Bus nach Vorderweidenthal zu fahren und dort unser Glück zu suchen. Aber das Gasthaus Lamm war auch ausgebucht und das Cramerhaus sowieso. Es blieb nur noch das Naturfreundehaus Bethof. Dem Besitzer war es auch nicht so recht an diesem Abend, aber er zeigte sich Pilgerfreundlich und wir durften als Einzige übernachten. Vielen Dank nochmals an den Vermieter!
Und auch herzlichen Dank an die Frau, die uns dann zum Bethof, der nochmals 3 km bergaufwärts entfernt war, mit ihrem Auto hinfuhr.

23.4.15 Bethof-Fischbach bei Dahn
Vom Bethof aus mussten wir den Berg wieder runter und zurück nach Lauterschwan, dort begann der Jakobsweg.
Vor Erlenbach wollte meine Weggefährtin unbedingt noch auf die Burg Berwartstein, dort machten wir unsere zweite Kaffeepause.
Und plötzlich stand der saarländische Pilger ohne Frau hinter uns. Diese musste abbrechen, auch wegen "Montezumas Rache"
Hoffentlich hatte ich sie nicht angesteckt!
Nun waren wir zu dritt, jedenfalls bis Bruchweiler-Bärenbach, dort hat unser Weggefährte seine Übernachtung gebucht.
Unser Weg führte weiter Richtung Rumbach an herrlichen blühenden Mandelbäumen vorbei bis nach Fischbach bei Dahn.

24.4.15 Fischbach-Kröppen
Der Aufenthalt im Landhaus Tausendschön mit sehr gutem Abendessen, selbstgemachte "Hoorische" und frischem Salat, war ein Genuß! Jedem Pilger ist diese "Luxusherberge"
zum empfehlen. Etliche Kunstwerke hängen an den Wänden! Aber keine Werke wie "Normale" Bilder! Ansehen lohnt sich!
Nach dem reichhaltigen Frühstück wanderten wir weiter Richtung Saarbacher Hammer, Schöntalweiher und Ludwigswinkel.
Nach dem Mummelsee war die Beschilderung sehr schlecht und prompt wussten wir nicht mehr den richtigen Weg. Wir dachten, dass der Weg falsch war und kehrten wieder um.
Zurück am Mummelsee sahen wir das kleine Schild "Eselsteig" Nun gings doch wieder auf den ersten Weg und wir kreuzten zum vierten Mal die Straße.
Der Anstieg Eselsteig ist anstrengend und danach der Abstieg noch schlimmer. Mir schmerzten die Waden und Knie.
In Eppenbrunn angekommen hatte die Wirtin vom Hotel Kupper Mitleid mit uns und wir bekamen etwas zu trinken und durften auch zur Toilette, obwohl geschlossen war.
Auch ihr herzlichen Dank!
Nun gings vorbei an der Schweixer Mühle und Hilster Mühle den Berg rauf nach Kröppen zum Gasthaus Knerr. Auch diese nahmen uns auf für eine Nacht, obwohl das Gästehaus geschlossen war, wegen einer Familienfeier. Vielen Dank an Margot!

25.4.15 Kröppen-Hornbach
Der erste Tag, der mit vielen Wolken begann. Unsere Rucksäcke bekamen gleich die Überzieher an und wir die Regenjacken. Der Regenponcho ließen wir noch stecken.
Es nieselte einbißchen, aber richtig naß wurden wir nicht.
Am Stausteinerhof deckten wir uns mit sehr gutem Ziegenkäse ein, auch dort kann man anscheinend übernachten! Genau am Jakobsweg steht ein Schild mit "Gästezimmer frei"
Dann gings über die Höhe nach Riedelberg und runter zur Großsteinhauser Mühle. Auf dem Radweg an Dietrichingen und Mauschbach vorbei, kamen wir gegen 13 Uhr im Kloster
Hornbach an.
Der Besuch der Kirche und der Kapelle war natürlich Pflicht. In der Klosterschänke aßen wir sehr lecker und dachten nochmal über die letzten Tagen nach.
Draußen im Vorraum des Hotels trafen wir auch den Saarländer, dessen Namen wir nicht kennen, wieder und er berichtete uns wie es ihm ergangen sei.


Zum Abschluss muss ich sagen, dass der Weg teilweise sehr schlecht ausgeschildert ist! Ich finde das echt schade, denn wir wollen ja die Pfalz als Urlaubsort intressant machen und dazu gehört auch der Jakobsweg! Wir trafen meistens freundliche Leute, die uns Kilometerangaben machten, die zum größten Teil nicht stimmten.
Aber das ist völlig in Ordnung, denn bei unserer heutigen schnelllebigen Zeit ist es kein Wunder, dass man mit Entfernungen nicht mehr umgehen kann.
Man nimmt einfach das Auto und fährt hin.
Aber mal eben dort hin laufen, ist was ganz Anderes.





 
 
61


Name:
Dagmar (dagmarkleber@yahoo.de)
Datum:Mo 27 Apr 2015 18:26:06 CEST
Betreff:Südroute
 

Meine erste richtige Pilgerreise

Letztes Jahr bin ich mit meinem Motorrad auf Pilgerreise gegangen, bzw. gefahren. Der Camino francis musste es sein!
Dieses Jahr wollte ich unbedingt auch laufen, wie ein richtiger Pilger. Deshalb nahm ich mir der pfälzische Jakobsweg, die Südroute vor.
Ich konnte eine Freundin überzeugen mitzugehen. Wir starteten in Speyer am 19.4.15!
Der erste Stempel war schon eine Herausforderung, denn es war Sonntag und gerade Messe im Dom. Der "freundliche" Herr davor, machte uns aufmerksam, dass es erst nach dem Gottesdienst den Stempel geben würde. Das dauerte uns zu lange, also versuchten wir es in der Touristeninfo, mit Erfolg.
Nun gings durchs Altpörtel und weiter.....?
Leider ist in Speyer die Ausschilderung des Jakobweges schlecht.
Zuerst in Lingenfeld und Germersheim kann man sich kaum verlaufen, überall die Muschel!
Wir fanden eine wunderschöne Übernachtungsmöglichkeit in der "kleinen Festung". Ein ganz neues Hotel, seit 2012 geöffnet und sehr nette Hotelwirte. Sie fuhren abends in die Apotheke, da mich gleich am ersten Abend "Montezumas Rache" heimsuchte. Ich bekam ein Wasserkocher und Tee aufs Zimmer gestellt!

20.4.15 Germersheim-Herxheim
Morgens gings mir einigermaßen gut, ich wollte unbedingt weiter laufen!
Der Weg am Rhein entlang war wunderschön und die Sonne brannte so stark, dass wir Sonnenbrand bekamen. Wer dachte schon, dass das Wetter fast die ganze Reise herrlich wurde. Sonne von morgens bis abends!
Vor Hördt schlugen wir einen falschen Weg ein, wir verpassten die Abzweigung hinter dem Schleußenhaus.
Irgendwann merkten wir, dass das die falsche Richtung sein müsste. Eine LKW Fahrerin stoppte und meinte der Weg nach Hördt sei nur noch 500 Meter lang.
Aus diesen 500 Meter wurden 3 km, denn mit Auto ist alles schneller erreichbar.
In Hördt an der Stempelstelle Bäckerei Kohler tankten wir wieder frische Kraft und trafen ein Pärchen aus dem Saarland, das sich auch auf dem Jakobsweg befanden.
Mit ihnen pilgerten wir bis Rülzheim. Die beiden übernachteten dort, wir mussten noch weiter bis Herxheim.
In der Traube fanden wir wieder eine schöne Übernachtungsmöglichkeit mit Frühstück am nächsten Morgen.

21.4.15 Herxheim-Ilbesheim
Nach dem guten Frühstück liefen wir über den Friedhof direkt wieder an den Jakobsweg, die Landschaft wurde hügeliger und man sah auch schon die Berge der Haardt.
Über Offenbach gings nach Landau direkt zum Pfarramt, das dann leider schon geschlossen hatte. Wir besuchten die Kirche und der schöne Klosterinnenhof und machten uns auf den Weg ans Rathaus. Dort gabs den begehrten Stempel in der Touristeninfo.
Die kleine Kalmit bei Ilbesheim war die erste größere Steigung! Ein wunderschöner Ausblick von dort Oben! Übernachtet wurde im Gästehaus Böbinger, einfache Zimmer mit Dusche und WC auf dem Gang und ein herrliches Frühstück am nächsten Morgen. Das Abendessen in der Gaststätte "zum Prinz" war auch sehr gut und empfehlenswert.

22.4.15 Ilbesheim-Birkenhördt
Nach Ilbesheim kam gleich der Leinsweiler Hof, Eschbach und dann Klingenmünster. Der Weg am Klinikum vorbei fanden wir nicht, so orientierten wir uns nach dem Radweg und liefen direkt ins Dorf hinein. Über Gleiszellen und Pleisweiler mit einigen Anstiegen, pilgerten wir nach Bad Bergzabern. Dort pausierten wir im Cafe Jordan an der Therme,
schauten uns vorher aber noch das Schloßhotel und den "Goldenen Engel" an. Leider beide Häuser geschlossen und keiner will sie haben!
Durch den Kurpark immer im Tal entlang kamen wir nach Birkenhördt. Leider fanden wir keine Möglichkeit zum Übernachten, da fast alle Ferienwohnungen und Gästezimmer nur noch im Internet und nicht mehr in Wirklichkeit exestierten. Zwei Vermieter von Ferienwohnungen wollten nicht für eine Nacht vermieten.
So blieb uns nichts anderes übrig, als mit dem Bus nach Vorderweidenthal zu fahren und dort unser Glück zu suchen. Aber das Gasthaus Lamm war auch ausgebucht und das Cramerhaus sowieso. Es blieb nur noch das Naturfreundehaus Bethof. Dem Besitzer war es auch nicht so recht an diesem Abend, aber er zeigte sich Pilgerfreundlich und wir durften als Einzige übernachten. Vielen Dank nochmals an den Vermieter!
Und auch herzlichen Dank an die Frau, die uns dann zum Bethof, der nochmals 3 km bergaufwärts entfernt war, mit ihrem Auto hinfuhr.

23.4.15 Bethof-Fischbach bei Dahn
Vom Bethof aus mussten wir den Berg wieder runter und zurück nach Lauterschwan, dort begann der Jakobsweg.
Vor Erlenbach wollte meine Weggefährtin unbedingt noch auf die Burg Berwartstein, dort machten wir unsere zweite Kaffeepause.
Und plötzlich stand der saarländische Pilger ohne Frau hinter uns. Diese musste abbrechen, auch wegen "Montezumas Rache"
Hoffentlich hatte ich sie nicht angesteckt!
Nun waren wir zu dritt, jedenfalls bis Bruchweiler-Bärenbach, dort hat unser Weggefährte seine Übernachtung gebucht.
Unser Weg führte weiter Richtung Rumbach an herrlichen blühenden Mandelbäumen vorbei bis nach Fischbach bei Dahn.

24.4.15 Fischbach-Kröppen
Der Aufenthalt im Landhaus Tausendschön mit sehr gutem Abendessen, selbstgemachte "Hoorische" und frischem Salat, war ein Genuß! Jedem Pilger ist diese "Luxusherberge"
zum empfehlen. Etliche Kunstwerke hängen an den Wänden! Aber keine Werke wie "Normale" Bilder! Ansehen lohnt sich!
Nach dem reichhaltigen Frühstück wanderten wir weiter Richtung Saarbacher Hammer, Schöntalweiher und Ludwigswinkel.
Nach dem Mummelsee war die Beschilderung sehr schlecht und prompt wussten wir nicht mehr den richtigen Weg. Wir dachten, dass der Weg falsch war und kehrten wieder um.
Zurück am Mummelsee sahen wir das kleine Schild "Eselsteig" Nun gings doch wieder auf den ersten Weg und wir kreuzten zum vierten Mal die Straße.
Der Anstieg Eselsteig ist anstrengend und danach der Abstieg noch schlimmer. Mir schmerzten die Waden und Knie.
In Eppenbrunn angekommen hatte die Wirtin vom Hotel Kupper Mitleid mit uns und wir bekamen etwas zu trinken und durften auch zur Toilette, obwohl geschlossen war.
Auch ihr herzlichen Dank!
Nun gings vorbei an der Schweixer Mühle und Hilster Mühle den Berg rauf nach Kröppen zum Gasthaus Knerr. Auch diese nahmen uns auf für eine Nacht, obwohl das Gästehaus geschlossen war, wegen einer Familienfeier. Vielen Dank an Margot!

25.4.15 Kröppen-Hornbach
Der erste Tag, der mit vielen Wolken begann. Unsere Rucksäcke bekamen gleich die Überzieher an und wir die Regenjacken. Der Regenponcho ließen wir noch stecken.
Es nieselte einbißchen, aber richtig naß wurden wir nicht.
Am Stausteinerhof deckten wir uns mit sehr gutem Ziegenkäse ein, auch dort kann man anscheinend übernachten! Genau am Jakobsweg steht ein Schild mit "Gästezimmer frei"
Dann gings über die Höhe nach Riedelberg und runter zur Großsteinhauser Mühle. Auf dem Radweg an Dietrichingen und Mauschbach vorbei, kamen wir gegen 13 Uhr im Kloster
Hornbach an.






 
 
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Name:
Dagmar (dagmarkleber@yahoo.de)
Datum:Mo 27 Apr 2015 17:56:01 CEST
Betreff:Südroute
 

Meine erste richtige Pilgerreise

Letztes Jahr bin ich mit meinem Motorrad auf Pilgerreise gegangen, bzw. gefahren. Der Camino francis musste es sein!
Dieses Jahr wollte ich unbedingt auch laufen, wie ein richtiger Pilger. Deshalb nahm ich mir der pfälzische Jakobsweg, die Südroute vor.
Ich konnte eine Freundin überzeugen mitzugehen. Wir starteten in Speyer am 19.4.15!
Der erste Stempel war schon eine Herausforderung, denn es war Sonntag und gerade Messe im Dom. Der "freundliche" Herr davor, machte uns aufmerksam, dass es erst nach dem Gottesdienst den Stempel geben würde. Das dauerte uns zu lange, also versuchten wir es in der Touristeninfo, mit Erfolg.
Nun gings durchs Altpörtel und weiter.....?
Leider ist in Speyer die Ausschilderung des Jakobweges schlecht.
Zuerst in Lingenfeld und Germersheim kann man sich kaum verlaufen, überall die Muschel!
Wir fanden eine wunderschöne Übernachtungsmöglichkeit in der "kleinen Festung". Ein ganz neues Hotel, seit 2012 geöffnet und sehr nette Hotelwirte. Sie fuhren abends in die Apotheke, da mich gleich am ersten Abend "Montezumas Rache" heimsuchte. Ich bekam ein Wasserkocher und Tee aufs Zimmer gestellt!

20.4.15 Germersheim-Herxheim
Morgens gings mir einigermaßen gut, ich wollte unbedingt weiter laufen!
Der Weg am Rhein entlang war wunderschön und die Sonne brannte so stark, dass wir Sonnenbrand bekamen. Wer dachte schon, dass das Wetter fast die ganze Reise herrlich wurde. Sonne von morgens bis abends!
Vor Hördt schlugen wir einen falschen Weg ein, wir verpassten die Abzweigung hinter dem Schleußenhaus.
Irgendwann merkten wir, dass das die falsche Richtung sein müsste. Eine LKW Fahrerin stoppte und meinte der Weg nach Hördt sei nur noch 500 Meter lang.
Aus diesen 500 Meter wurden 3 km, denn mit Auto ist alles schneller erreichbar.
In Hördt an der Stempelstelle Bäckerei Kohler tankten wir wieder frische Kraft und trafen ein Pärchen aus dem Saarland, das sich auch auf dem Jakobsweg befanden.
Mit ihnen pilgerten wir bis Rülzheim. Die beiden übernachteten dort, wir mussten noch weiter bis Herxheim.
In der Traube fanden wir wieder eine schöne Übernachtungsmöglichkeit mit Frühstück am nächsten Morgen.

21.4.15 Herxheim-Ilbesheim
Nach dem guten Frühstück liefen wir über den Friedhof direkt wieder an den Jakobsweg, die Landschaft wurde hügeliger und man sah auch schon die Berge der Haardt.
Über Offenbach gings nach Landau direkt zum Pfarramt, das dann leider schon geschlossen hatte. Wir besuchten die Kirche und der schöne Klosterinnenhof und machten uns auf den Weg ans Rathaus. Dort gabs den begehrten Stempel in der Touristeninfo.
Die kleine Kalmit bei Ilbesheim war die erste größere Steigung! Ein wunderschöner Ausblick von dort Oben! Übernachtet wurde im Gästehaus Böbinger, einfache Zimmer mit Dusche und WC auf dem Gang und ein herrliches Frühstück am nächsten Morgen. Das Abendessen in der Gaststätte "zum Prinz" war auch sehr gut und empfehlenswert.

22.4.15 Ilbesheim-Birkenhördt
Nach Ilbesheim kam gleich der Leinsweiler Hof, Eschbach und dann Klingenmünster. Der Weg am Klinikum vorbei fanden wir nicht, so orientierten wir uns nach dem Radweg und liefen direkt ins Dorf hinein. Über Gleiszellen und Pleisweiler mit einigen Anstiegen, pilgerten wir nach Bad Bergzabern. Dort pausierten wir im Cafe Jordan an der Therme,
schauten uns vorher aber noch das Schloßhotel und den "Goldenen Engel" an. Leider beide Häuser geschlossen und keiner will sie haben!
Durch den Kurpark immer im Tal entlang kamen wir nach Birkenhördt. Leider fanden wir keine Möglichkeit zum Übernachten, da fast alle Ferienwohnungen und Gästezimmer nur noch im Internet und nicht mehr in Wirklichkeit exestierten. Zwei Vermieter von Ferienwohnungen wollten nicht für eine Nacht vermieten.
So blieb uns nichts anderes übrig, als mit dem Bus nach Vorderweidenthal zu fahren und dort unser Glück zu suchen. Aber das Gasthaus Lamm war auch ausgebucht und das Cramerhaus sowieso. Es blieb nur noch das Naturfreundehaus Bethof. Dem Besitzer war es auch nicht so recht an diesem Abend, aber er zeigte sich Pilgerfreundlich und wir durften als Einzige übernachten. Vielen Dank nochmals an den Vermieter!
Und auch herzlichen Dank an die Frau, die uns dann zum Bethof, der nochmals 3 km bergaufwärts entfernt war, mit ihrem Auto hinfuhr.

23.4.15 Bethof-Fischbach bei Dahn
Vom Bethof aus mussten wir den Berg wieder runter und zurück nach Lauterschwan, dort begann der Jakobsweg.
Vor Erlenbach wollte meine Weggefährtin unbedingt noch auf die Burg Berwartstein, dort machten wir unsere zweite Kaffeepause.
Und plötzlich stand der saarländische Pilger ohne Frau hinter uns. Diese musste abbrechen, auch wegen "Montezumas Rache"
Hoffentlich hatte ich sie nicht angesteckt!
Nun waren wir zu dritt, jedenfalls bis Bruchweiler-Bärenbach, dort hat unser Weggefährte seine Übernachtung gebucht.
Unser Weg führte weiter Richtung Rumbach an herrlichen blühenden Mandelbäumen vorbei bis nach Fischbach bei Dahn.



 
 


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