Erzählen Sie uns von Ihren Erlebnissen auf dem Jakobsweg.

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69


Name:
Keydren (32drhsv12io@gmail.com)
Datum:Di 09 Feb 2016 20:38:12 CET
Betreff:CLOqRGQtCsfsaqoeyxrH
 

Hey, that's a clever way of thikning about it.

 
 
68


Name:
Michael (fire_eye@web.de)
Datum:Do 27 Aug 2015 16:39:10 CEST
Betreff:Wer vom Weg abkommt, lernt wenigstens die Gegend kennen!
 

Diesen Mai, genau gesagt am Pfingstsonntag, starteten mein Wanderkumpel Dirk und ich um 8:15 Uhr mit einem steilen Anstieg auf den zwischen Kindsbach und Einsiedlerhof gelegenen Perlenberg, auf dessen Gipfel der Pfälzer Jakobspilgerweg kreuzt. Der Tatsache gewiß, dass sich der geneigte Pilgersmann grundsätzlich verläuft, wollten wir gleich zu Beginn einige Meter sparen und entschieden uns gegen den Start von Landstuhl aus. Der Gelterswoog war unser erstes Ziel. Großzügige 3,5 Stunden hatten wir bis dahin angesetzt.

Nach einem zügigen Aufstieg auf den Perlenberg kamen wir auch bald an eine große Kreuzung mit einer sehr schön gestalteten Panoramakarte mit Höhenprofil der Umgebung; klar eingezeichnet die 3 wasserführenden Täler, welche zum Gelterswoog führen. Soweit, so einfach! Wir nahmen die in diesem Augenblick südlichste Möglichkeit, um einen Umweg direkt zum Anfang zu vermeiden. Nach einiger Zeit auf dem Höhenkamm ging es dann auch wirklich in ein Tal mit Bachlauf hinab, aufgrund der Schilfbewachsung im Tal freuten wir uns schon bald den Gelterswoog erreichen zu können; doch der kam und kam nicht.

Auf das Fußnavi im Handy verzichteten wir mit voller Absicht, auch jetzt wo wir auf einen weiß-roten Funkmast stießen, dessen Existenz ich mir nicht erklären konnte. Am Gelterswoog war ich schließlich schon einmal gewesen. Wenige Meter weiter ereilte uns in Form eines Streifenwagens der US-Police dann doch die Gewissheit, wohl einmal falsch abgebogen zu sein; wir waren ins Sperrgebiet der Vogelweh (Ortsteil von Kaiserslautern) geraten. Der Polizeiwagen war nur abgestellt, von den Officer´s weit und breit keine Spur. Wir beliesen es bei einem Foto des Wagens und gingen zurück zur letzt passierten Kreuzung, um wieder nach Süden einzuschlagen. Nicht einmal 5 Minuten später erreichten wir den Sportplatz von Hohenecken. Ein paar Meter weiter war dann auch schon die Burgruine Hohenecken auf der Anhöhe über den Dorf zu sehen. Glück im Unglück! Wir hatten (als Burgenfans) befürchtet, an diesem Tag keine einzige Burg zu Gesicht zu bekommen und so nahm der ungewollte Umweg noch eine positive Wendung. Merke: Wer sich nicht verläuft, lernt die Gegend nicht kennen und hat nur halbsoviel Spaß!

Trotz des Umweges entschieden wir uns noch auf den Burgberg zu steigen und die Ruine in Augenschein zu nehmen. Mir selbst war die Ruine von vergangenen Besuchen bekannt, aber es war bei strahlenden Sonnenschein wieder ein erhebendes Erlebnis, gekrönt von einem weitläufigen Rundumblick. Von der Burg aus hörten wir in der Ferne den Zug in Richtung Pirmasens vorbei fahren und waren fast geneigt diesen für 1-2 Stationen zu nehmen, um die verlorene Zeit wieder einzuholen. Wie wir am Fuße des Berges durch eine Passantin erfahren mußten, hat Hohenecken als einziger Ort an der Strecke aber keinen Bahnhof; wie bescheiden ist das denn? Nun ja, ein Wink von "oben", der Pilgerer hat nun einmal zu laufen und nichts anderes! So gingen wir entlang der Schienen soweit es möglich war, später sogar auf den Schienen, als der Weg plötzlich aufhörte bzw. in eine uns nicht genehme Richtung führte. Der Ehrgeiz war groß, doch noch zu einer halbwegs akzeptablen Essenszeit das Naturfreundehaus im Finsterbrunnertal zu erreichen. Bereits 12:45 Uhr passierten wir den Gelterswoog und gegen 13:15 den gestauten Walzweiher, um dann entlang der Moosalbe (Bachlauf des Finsterbrunnertals) auf das Naturfreundehaus zuzusteuern, wo wir kurz vor 14:00 Uhr eintrafen. Die Speisekarte des gut besuchten Gasthauses ließ zwar zu wünschen übrig - eigentlich gab es gar keine Karte, sondern wie in den Hütten üblich nur einen Aushang - und so blieb nur die übliche Alternative: Bratwurst, Saumagen oder Leberknödel ... und oh Wunder, eine Wildfrikadelle; die mußte es dann aber auch sein. Zwischendurch erfragte ich mir auch noch den Stempel für den Pilgerpass, den ich dann selbständig setzen durfte.

Frisch gestärkt ging es dann 14:20 Uhr entlang der Moosalbe zur Klug´schen Mühle weiter, wo - wenn man es weiß - der Übergang auf die andere Straßenseite zur Burg Wilenstein ist. Die Burg Wilenstein ist gleichzeitig ein Landdschulheim und leider nur von außen zu besichtigen ist. Trotzdem: die 2. nicht geplante Burgbesichtigung an diesem Tag :-)

Wieder zurück und über die L500 auf den Pilgerweg. Wenige Gehminuten weiter erwartete uns ein weiteres Highlight des Tages; die Karlstalschlucht. Hier - wie bei allen Bächen die uns begleiten - war ein Fußbad im kühlen Naß angesagt. Schuhe aus, Strümpfe aus, Hosenbeine hoch und ab in die Moosalbe :-) Auf der 2. von den vielen Brücken über die Moosalbe saßen wir dann noch einige Zeit und ließen das Wasser um die Fuße streichen. Eine viereckige, schwarze Eisentafel rechts davon erinnert an hohen Besuch. König Ludwig I von Bayern, Großherzog Ludwig III von Hessen und Erzherzogin Hildegard von Österreich weilten am 9. August 1862 auch hier. Erfrischt und bereit für weitere 10 km zogen wir durch die Schlucht bergan, bis wir am Ausgang des Karlstales die L500 überquerten. Durch die 3 Häuser von Oberhammer hindurch - und jetzt ganz wichtig - über die K51 und am Krottelbachwoog entlang wieder zurück zur L500. Ein kurzes Stück am Woog noch entlang und dann halblinks dem Wegweiser "Moosalbquelle" folgend am Berg bzw. Waldrand entlang; so geht es über 6km bis man die Moosalbquelle erreicht. Hier unbedingt die Trinkflaschen auffüllen; soviel wie nur geht. Ich habe selten ein besseres Wasser getrunken wie dieses! Phantastisch! Eine Holzsitzgruppe lädt nochmals zum Verweilen ein bevor es dann stetig bergan nach Johanniskreuz geht. 3km sollten es nur noch sein ... die gerade zum Schluß hin höllensteil!

Auf Johanniskreuz angekommen - das Endziel vor Augen - hat man nach nunmehr keine Augen mehr für das "Haus der Nachhaltigkeit" oder die Kapelle am Wegesrand. Aus den geplanten 28km Wegstrecke waren es mittlerweile etws über 38km geworden; das Ziel "Gasthaus-Pension Waldesruhe" in Schwarzbach schien zum greifen nah. 0,8km nach Scharzbach verkündete ein Schild. Doch der Fehlerteufel liegt hier im Detail! Folgt man der angegebenen Richtung und überquert die Strasse, so führt der erste Waldpfad nicht nach Schwarzbach! Dies mußten wir schmerzlich feststellen, wie nach deutlich über 800m noch immer kein Schwarzbach zu sehen war ... nach kurzer Zeit dann allerdings von oben herab; ohne die Chance abzukürzen. Also wieder zurück bis nach Johanniskreuz! Die Zeit war schon fortgeschritten: 19:00 Uhr war geplant, damit wir gemäß Absprache mit dem Wirt noch eine warme Mahlzeit erhalten konnten; 18:10 Uhr hatten wir bereits. Die Beine schmerzten und der Hunger war groß, als wir die Stelle an der Durchgangsstrasse erreichten, wo wir vermutlich falsch abgebogen waren. Nicht schlecht staunten wir, als wir bei genauerem Hinsehen einen alten, verwitterten, teils abgebrochenen Holzpfosten mit der ausgewaschenen Aufschrift "Pension" am Strassenrand der L499 in Richtung Elmstein ausmachen konnten; nur Pension, sonst nichts! Noch etwas die L499 an der Leitplanke entlang bergab und wir hatten den einzig wahren "Eischlupp" erreicht, der dann auch richtig steil bergab direkt nach Schwarzbach führte. Fazit: Gegenüber vom Bikertreff (Hotel Johanniskreuz) direkt über die Wiese zur L499, dann stöß man automatisch auf den richtigen Fußweg nach Schwarzbach. Bis zur Pension Waldesruhe geht man allerdings noch ein gutes Stück durch das Dorf. Wahrscheinlich kommen einem die letzten Meter gefühlt einfach länger vor; Kunststück bei nunmehr über 40km! Pünktlich 18:30 haben wir eingecheckt und direkt ohne auf´s Zimmer zu gehen das Sonntags-Menue geordert. Schweinelende mit Spätzle und Beilagensalat; wunderbar! Dazu ein halber Liter "Cola-Rot" (Cola + Portugieser Weisherbst) und anschließend ein Bananensplitt-Eis; lecker! Die App auf dem Handy zeigte 3.193 verbrauchte Kalorien bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 14,22 Minuten pro gelaufenem Kilometer an. Von daher ging die ausgedehnte Kalorienzufuhr völlig in Ordnung ;-) 42,31km bei leicht mehr wie 10 Stunden war das Gesamtresultat. 4,2km pro Stunde! 10km mehr hat das erste Verlaufen bei Hohenecken gekostet, 5km nochmals das Verlaufen kurz vor Schluss ... und trotzdem pünktlich.

Merke: Wenn einer eine Pilgerwanderung tut, dann kann er viel erleben!

 
 
67


Name:
vlahywfielf (mrnbwn@uxuevs.com)
Datum:Mi 05 Aug 2015 10:17:23 CEST
Betreff:SqoDESRNcBXCrqkMwI
 

8ML83X %3Ca href="http://drunmpiloxsh.com/"%3Edrunmpiloxsh%3C/a%3E, [url=http://klhulcojpudh.com/]klhulcojpudh[/url], [link=http://gczhuwevphwh.com/]gczhuwevphwh[/link], http://szclaqvvrzcl.com/

 
 
66


Name:
crhojofgy (wyrhoe@qqgjta.com)
Datum:Fr 24 Jul 2015 09:35:16 CEST
Betreff:rRtDwdYKcYWSrrI
 

f1JlJ8 %3Ca href="http://fjtigauhfvma.com/"%3Efjtigauhfvma%3C/a%3E, [url=http://gewmwmuvxwhm.com/]gewmwmuvxwhm[/url], [link=http://owickiahxzwk.com/]owickiahxzwk[/link], http://zycgnqbqejbg.com/

 
 
65


Name:
ampicillin (scvoovrf@icsguyqa.com)
Datum:Sa 04 Jul 2015 00:27:57 CEST
Betreff:UJzkcsfkdYGW
 

%3Ca href="http://ampicillin500mg.info/#2881"%3Eampicillin%3C/a%3E, [url="http://ampicillin500mg.info/#2881"]ampicillin[/url], http://ampicillin500mg.info/#2881 ampicillin,

 
 


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